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Montag, 6. Februar 2017

Anlässlich der Gebetswoche zur Einheit der Christen 2017

Predigt zum ökumenischen Gottesdienst in der ev. Emmauskirche München-Harlaching am 22.01.2017

Nach dem katholischen liturgischen Kalender ist heute der dritte Sonntag im Jahreskreis, an dem im Evangelium des Sonntagsgottesdienstes die Worte Jesu von vor über 2000 Jahren bei seiner Antrittspredigt aus dem Matthäusevangelium Kapitel 4 gelesen werden: „Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe. Über 1500 Jahre später hat ein augustinischer Mönch, namens Martin Luder, später Luther, die damaligen Christen an diese Worte Jesu erinnert, mit seiner ersten von 95 Thesen,
"Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen“.
Heute 500 Jahre später, feiern wir aufgrund dieses Aufrufes Luthers zur Umkehr und Buße, Gottesdienste mit dem Thema: „Versöhnung“ und versuchen passende Begriffe und Bezeichnungen zu finden, damit im Prozess der Versöhnung keine Partei sich beleidigt fühlt.

Dieser Aufruf zur Umkehr und Buße von Martin Luther, den Jesus bei seinem öffentlichen Auftritt aussprach, hatte vorher Johannes der Täufer, der Vorläufer Jesu mit dem gleichen Satz gepredigt, den wir im Matthäusevangelium Kapitel 4, Vers 2 lesen:
„Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe“.
Wenn wir die Aufgabe von Johannes der Täufer als Wegbereiter Jesu verstehen und Johannes sich als Vorläufer bezeichnet, hatten Johannes und Jesus die gleiche Botschaft zu verkünden. „Kehrt um“. Martin Luther sagte das Gleiche, „Kehrt um“!
Was unterscheidet die Predigt Jesu von der Predigt des Johannes und von Martin Luther mit dem gleichen Aufruf, es ist der gezielte Versuch Jesus und sein Erfolg Menschen zu gewinnen, die ihm nachfolgen, um seine Aufgabe nach seinem Vorbild weiter zu erfüllen. Jesus hat von Anfang an gezeigt, dass er eine Jüngerschaft wollte. Aus seiner Jüngerschaft hat Jesus 12 Apostel auserwählt und mit besonderen Aufgaben beauftragt und ausgesandt.

Wie Johannes der Täufer hatte auch Martin Luther keine Absicht, mit einer Jüngerschaft etwas Neues zu gründen und zur Erfüllung seiner Mission die Jüngerschaft auszusenden, sondern alle folgenden Konsequenzen in Luthers Bewegung ergaben sich aus verschiedenen Gründen.
Wenn der gleiche Aufruf nach 1500 Jahren von einem Mönch käme, könnte man es positiv aufnehmen. Eine Reform in der Kirche und in der Gesellschaft brauchten die Menschen nicht nur damals, auch heute und es wird immer wieder nötig sein.
Wir kennen die Debatte unter den Theologen, dass Jesus das Reich Gottes verkündet hat und seine Jünger die Kirche gründeten und wie weit die Kirche und das Reich Gottes identisch sein können oder wie weit die Kirche das Reich Gottes vertritt. Martin Luther hat mit Recht eine Reform in der Kirche gewünscht, ohne Martin Luther oder ähnliche Persönlichkeiten wären auch viele Veränderungen in der katholischen Kirche nicht möglich gewesen.  Z.B. das starke Bewusstsein des allgemeinen Priestertums oder das große Interesse unter den Gläubigen die Bibel zu studieren und aus der Botschaft der Bibel zu leben. Aus der Reform wurde die Reformation fast so, wie aus dem Reich Gottes die Kirche entstanden ist. Für einige Jünger Jesu war Luther damals ein großer Häretiker und für die anderen war er der Kirchenvater. Mittlerweile werden Kirchenlieder von Martin Luther im Gottesdienst gesungen auch von denen die ihn einen Häretiker nannten.
Wir können dankbar sein, dass 500 Jahre nach diesem Aufruf im Gedenkjahr Martin Luthers, wieder besonders Christus in den Mittelpunkt rückt, in dem wir auf Christus schauen, die Bibel lesen und Buße tun wollen wie Jesus selber und Johannes der Täufer es gepredigt haben,
und dass weder die Nachfolger der Jünger Luthers laut jubeln noch die Nachfolger der Gegner Luthers Kritik üben, sondern sich einig sind auf Christus zu schauen und ein Christus Jahr feiern wollen.
Wenn Christus von der Kirche zu verschwinden droht, brauchen wir Menschen, wie Johannes der Täufer, um für ihn den Weg zu bereiten und die Leute zu Umkehr und Buße aufzurufen. In der Auseinandersetzung mit den 95 Thesen Martin Luthers hätte man damals eine lebendige  Kirche bauen können, in der Christus als Licht der Welt die ganze Menschheit erhellt. Aber die menschliche Entwicklung vor 500 Jahren war nicht so weit und die „Vernunft und Freiheit“ die als Eigenschaften und Denkweise Martin Luthers selber bezeichnet wurden, nicht so weit, dass die Menschen mit Vernunft und Freiheit reagierten. Wir können uns fragen, wie weit wir uns heute vernünftig und frei fühlen und reagieren,  angesichts vieler Probleme der heutigen Zeit, wie das Zusammenleben von  Christen und Nichtchristen, von Hindus, Muslimen und Andersgläubigen oder Nichtgläubigen. Was wir empfinden zum Beispiel beim Umgang von der Kirche mit ausgetretenen enttäuschten Christen, unter verschiedenen christlichen Konfessionen, unter Vielen, denen der Glaube an Gott nicht mehr wichtig ist und wie wir den Umgang mit vielen Armen, Kranken und Ausweglosen erleben.

Immer wenn wir die Botschaft zur Umkehr wahrnehmen und uns fragen wie damals die Zuhörer Johannes des Täufers und Jesus, was sollen wir tun,? kommt auch der Gedanke, wer trägt die Schuld daran, für die Probleme der Trennung und dem Mangel an Einigkeit. Wer ist der verlorene Sohn, der eine Rückkehr nötig hat, der sich besinnen, sich bereuen und zum Vaterhaus zurückkehren muss.

Der jüngere Sohn des Gleichnisses, der mutig war, sein Erbteil zu verlangen und später sein Vermögen verschleudert hat oder der ältere Sohn, der keinen Mut zeigte, vom Vater seinen Erbteil zu verlangen und dadurch keine Erfahrung der Vernunft hatte, wie der jüngere Sohn. Der ältere Sohn hatte auch kein Gefühl der Zugehörigkeit zum Vater oder zu seinem jüngeren Bruder, wenn er ihn als „der hier, dein Sohn“ bezeichnet. Der ältere Sohn lebte im Vaterhaus ohne zu wissen, dass alles, was es im Vaterhaus gibt, auch ihm gehört. Er fühlte sich, als ob er sogar einen Ziegenbock nicht bekommen hat. Der ältere Sohn war genauso arm, wie der jüngere. Der ältere Sohn war genau so entfremdet vom Vater, wie der jüngere Sohn. Die geographische Entfernung spielte dabei keine Rolle. Das Essen und Trinken im Vaterhaus alleine machte ihn nicht glücklich.
Wenn wir über Versöhnung zwischen Vater und Söhnen und den Söhnen untereinander sprechen, können wir auch fragen. Wer von uns ist der ältere Sohn, ich selber oder mein Nachbar. Wenn beide die verlorenen Söhne sind und wenn beide Söhne sich mit dem Vater versöhnen möchten, ist eigentlich unwichtig zu klären, wer ist der ältere und wer der jüngere Sohn.
Mögen diese unsere Gedanken einfließen in die Gebete und Gottesdienste der Gebetswoche für die Einheit der Christen und uns stärken und festigen in den vielen Gemeinsamkeiten unseres Glaubens.               

               


3. Sonntag im Jahreskreis


  
Begrüßung
Vom 18. Januar bis 25 Januar halten wir weltweit die Gebetswoche für die Einheit der Christen. In Bayern werden in diesen Wochen in 1500 evangelischen und 4000 katholischen Pfarreien Gebetsgottesdienste und Veranstaltungen anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen gehalten. Auch in Harlaching wird heute um 18.00 Uhr in der Emmauskirche ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Die Einheit der Christen wurde zu einem wichtigen Thema im 21. Jahrhundert, angesichts vieler Christenverfolgungen weltweit und Mangel des Glaubens und des christlichen Lebens bis hin zum Kirchenaustritt im eigenen Volk. Wohin gehen die Christen, wohin geht die Kirche. Jesus Christus, den wir im Gottesdienst erleben, soll in unsere Herzen die Antwort legen. Wir rufen ihn.

Predigt: Mt. 16:15-18
Nach der Taufe im Jordan durch Johannes der Täufer und dem Aufenthalt in der Wüste für vierzig Tage beginnt Jesus seinen öffentlichen Auftritt mit der Predigt und dem Aufruf für eine Jüngerschaft, die ihm in seinen Aufgaben helfen kann und seine Aufgabe einmal übernehmen soll.
Jesus predigte“ Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe“ (Mt. 4:17). Nach dem Bericht des Evangelisten Matthäus hat Johannes der Täufer mit dem gleichen Satz seine Rede gehalten, die wir im Matthäusevangelium Kapitel 3, Vers 2 lesen: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe“.

Wenn wir die Aufgabe von Johannes der Täufer als Wegbereiter Jesu verstehen und Johannes sich als Vorläufer bezeichnet, hatten Johannes und Jesus die gleiche Botschaft zu verkünden. „Kehrt um“.
Man könnte es interpretieren, dass die damalige Zeit mit allen Problemen der Gesellschaft eine Umkehr der Menschen in ihrem Denken und Tun gebraucht hat,  wurden oder Jesus von Johannes sehr beeinflusst wurde oder damals die Propheten und Wanderprediger in Israel, die mehrere an der Zahl waren, Umkehr als Thema hatten, das in jeder Zeit und in jeder Situation des menschlichen Lebens aktuell ist.
Was unterscheidet die Predigt Jesu von der Predigt des Johannes, ist es sein gezielter Versuch und sein Erfolg Menschen zu gewinnen, die ihm nachfolgen um seine Aufgabe weiter zu erfüllen. Entweder hat Johannes der Täufer als Vorläufer Jesus so eine Jüngerschaft nicht gewünscht oder bevor seine Jüngerschaft stark wurde, hat Herodes Johannes enthauptet. Die Enthauptung Johannes könnte auch ein Grund dafür sein, dass Jesus nicht in seiner Heimat Nazareth geblieben ist, sondern nach Galiläa zog, um in Kapharnaum zu wohnen. Es ist auch wahrscheinlich, dass viele Jünger des Johannes später die Jünger Jesu wurden.

Die ersten Jünger Jesu waren zwei Brüder, Petrus und Andreas und zwei andere Brüder  Johannes und Jakobus, die sofort ihre Netze, das Boot und ihre Angehörigen verließen und entschieden, Jesus nachzufolgen, als sie von Jesus hörten, dass sie bei ihm, statt Fischer Menschenfischer werden sollten. Zu der Frage, ob Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes den Unterschied zwischen dem Fischfang und einem Menschenfischer kannten oder etwas über die Einzelheiten der Berufung als Menschenfischer wussten, könnte man heute meinen, dass sie nicht genau wussten, was auf sie zukommen würde. Aber die emotionale und sofortige Entscheidung von Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes, ihren Besitz, auch wenn sie nicht viel hatten und die Angehörigen zu verlassen und für etwas Neues aufzubrechen oder sich für einen neuen Ruf ganz einzulassen, ohne genau zu wissen worum es geht und was alles auf sie zukommen kann, finde ich mutig und überzeugend.
Viele wichtige Entscheidungen im Leben von vielen Menschen, die Vieles für die Welt leisteten, waren meiner Meinung nach ähnlich. Ohne die Einzelheiten genau zu wissen und ohne viel nachzufragen, waren sie vertraut, überzeugt und bereit aufzubrechen, bereit auf Vieles zu verzichten, weil sie etwas Besonderes, ansprechendes und interessantes Neues fanden, um im Leben glücklich zu sein, sich zielbewusst zu bewegen und überzeugend zu leben.

Die heutige Zeit ist nicht viel anders wie damalige Zeit in Israel. Dort lebten damals viele Nichtjuden, viele Menschen aus anderen Ländern und Kulturen, viele Arme und Ausgegrenzte. Wir leben heute unter Nichtchristen, Nichtgläubigen, von der Kirche ausgetretene enttäuschte Christen, unter verschiedenen christlichen Konfessionen, unter Vielen, denen der Glaube an Gott nicht mehr wichtig ist, wir erleben viele Arme, Kranke und Ausweglose. In dieser Situation hören wir den Ruf Jesu: „Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe und „Ich werde euch zu Menschenfischern machen“. Fühlen wir uns angesprochen? Sind wir bereit aufzubrechen und wagen wir uns, Menschen zusammen zu holen um eine Gemeinschaft der Glaubenden zu schaffen?
Sind wir in der Lage als Einzelne und in der Gruppe die Botschaft Christi weiter zu verkünden und damit unser Ziel des Lebens  höher zu stellen als eine reine materielle, weltliche Erfahrung und die geistigen, übernatürlichen Werte im Leben zu entdecken?

Die Bereitschaft umzukehren und Jesus nachzufolgen wird uns bestimmt Liebe, Frieden und Harmonie im Leben des einzelnen Menschen und in der Gesellschaft ermöglichen.

Fest, Taufe des Herrn


Begrüßung
Heute feiern wir das Fest Taufe des Herrn und beschließen damit die Liturgie des Weihnachtsfestkreises. Mit der Taufe begann Jesus sein öffentliches Wirken. Wir hören in der Liturgie über die Botschaften und Taten Jesu, die uns bei den vielfältigen Aufgaben in unserem Alltag helfen können.
Wie damals Jesus getauft wurde, sind wir alle getauft. Wir bitten um die Gaben des Heiligen Geistes, der auf Jesus herab kam und möchten hören, wie über Jesus gesagt wurde, du bist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.

Predigt: Mt.3:13-17

Mit der Taufe Jesu im Fluss Jordan durch seinen Vorläufer Johannes der Täufer bekam die Taufzeremonie eine neue Dimension.

Vor und nach der Zeit Jesu gibt es die Taufzeremonie in mehreren Kulturen und Religionen in mehreren Flüssen.  Wo es keinen Fluss gab, ließen die Menschen sich eintauchen am See oder am Brunnen. Rituelles Waschen mit einem Becher Wasser war auch manchmal ein Ersatz für die Taufe.
Die bedeutenden Flüsse, in denen die Menschen sich für die Vergebung der Sünden taufen ließen, waren der Nil in Ägypten, der Jordan in Israel und der Ganges in Indien. Weit entfernt vom Fluss Ganges lebende Menschen hatten den Wunsch, einmal im Leben zum Ganges zu reisen und  im Wasser des Flusses einzutauchen, für die Vergebung der Sünden und um in den Himmel zu gelangen.

Die Wirkung Johannes des Täufers im Jordan war im ersten Blick ein ganz normales gewöhnliches Tun, was für viele Menschen in Israel, Ägypten, Babylonien und Indien üblich war oder wie wir es heute im Hinduismus erleben. Trotzdem war die Tat von Johannes etwas außergewöhnliches, weil bis dahin in allen Kulturen und Religionen die Menschen freiwillig  im Wasser eines bestimmten Flusses eintauchten, für die Vergebung der Sünden oder sich rituell wuschen und Gott um Vergebung der Sünden baten. Bei Johannes dem Täufer war die Taufe ganz anders.
Johannes der Täufer hat die Menschen eingeladen, ermahnt und sogar aufgefordert ihre Sünden zu bekennen und sich taufen zu lassen. Bei Johannes war es nicht so, dass jeder freiwillig ins Wasser eintauchte, wie es damals üblich war, sondern Johannes taufte die Menschen im Wasser. Die Mitwirkung einer zweiten Person in der Taufzeremonie war die Einführung von Johannes der Täufer.
Durch die Einladung und Ermahnung hat Johannes die Menschen motiviert und sogar missioniert. Wenn wir seine Predigt im Lukasevangelium betrachten, erleben wir, wie Angst machend, warnend und drohend er predigt.
Johannes war überzeugt, dass die Menschen und die Gesellschaft eine Bekehrung nötig hatten und so zeigte  er keine Scheu, die Menschen entsprechend seiner Überzeugung zu ermahnen. Die christliche Kirche hat früher diese Art von Johannes in etwa nach gemacht und später entdeckt, dass sie keine große Wirkung erzielte, obwohl es heute noch Menschen und Gruppen gibt, die sich mit der Form von Johannes anfreunden können. D.h. Johannes hat eingeführt und war überzeugt, dass die Taufe und sich taufen lassen unter Mitwirkung einer weiteren Person nötig ist für ein glückliches, moralisches gemeinschaftliches Leben.
Auch wenn wir die Angst machende Art der Predigt nicht lange aushalten können, tut eine Einladung zur Umkehr und Erklärung unserer Fehler manchmal gut, um unsere Selbst- und Fremdeinschätzung zu vergleichen und um sich selber ein Bild von sich  zu machen.
Jesus selber ist unser Vorbild, weil er sich selber von einer weiteren Person taufen ließ, von Johannes der Täufer. Der Empfang des Heiligen Geistes und die Aufnahme in die Gemeinschaft der Glaubenden sind weitere Besonderheiten der christlichen Taufe.
Was ich heute in Ihre Aufmerksamkeit bringen wollte war folgendes.
Die Taufe gibt es nicht nur im Christentum oder bei Johannes der Täufer, sondern in anderen Religionen und Kulturen vor Christus und nach Christus. Ein Spender der Taufe und eine Einladung zur Taufe gab es in der Taufe des Johannes der Täufer, den wir auch im Christentum haben. Die Taufspender zeigen die Bedeutung anderer Personen in unserem Leben und die Bedeutung einer Gemeinschaft. Christen haben diese Aspekte der Taufe des Johannes übernommen. Durch einen Spender der Taufe, der im Christentum ein Priester oder Diakon ist, durch die Taufzeremonie in einer Gemeinschaft und durch die Rolle der Taufpaten und Taufe als Eintritt in die Mitgliedschaft der Kirche bringen wir im Christentum die Rolle der Gemeinschaft für das Leben eines Menschen sehr stark zum Ausdruck. Unsere regelmäßigen Versammlungen im Gotteshaus zeigen dasselbe, die Bedeutung der Gemeinschaft und unsere Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft über unsere eigene Familie hinaus. Am Fest Taufe des Herrn wollen wir unsere Zugehörigkeit zur Kirche festigen, die wir durch die Taufe besiegelt haben und für die Menschen beten, denen dieses Zugehörigkeitsgefühl schwach geworden ist oder die es sogar verloren haben.