Montag, 26. Dezember 2011
Stephanustag/2. Weihnachtsfeiertag 2011
Sonntag, 25. Dezember 2011
1. Weihnachtsfeiertag 2011
Christmette 2011
„Ich verkünde Euch eine große Freude, die der
ganzen Welt zuteil werden soll. Euch ist ein Retter geboren. Er ist der
Messias, der Herr.“ Diese Frohbotschaft, die der Engel in Bethlehem vor mehr als
2000 Jahren den Hirten verkündete, hat uns heute bewegt in dieser
hochheiligen Nacht in die Kirche zu kommen. Ich begrüße Sie ganz
herzlich zur Feier der heiligen Nacht. Der Engel
sagt uns wie damals, auch heute: Fürchtet Euch nicht. Gott ist bei uns.
Er ist der Retter, der
der Messias, der Heiland. Jesus in der Krippe ist
unsere Antwort, er ist unsere Hoffnung, er ist unsere Liebe. Ihm begegnen
wir heute in dieser heiligen Feier. Ihn rufen wir mit Zuversicht und in der
Hoffnung auf seine Gegenwart.
Evangelium, LK. 2, 1-14
Martin Luther King hat seine Weihnachtspredigt im Jahr 1967 in Atlanta, USA, mit den
folgenden Worten begonnen: „Wir haben weder Frieden in uns noch Frieden um uns.
…Unsere Welt ist krank an Krieg.“ Der damalige Vietnamkrieg veranlasste Martin
Luther King zu dieser Äußerung. Martin Luther King hat sich gegen Krieg,
Hunger, alle Arten von Diskriminierung und für Frieden und Gleichheit in USA
eingesetzt und selbst viel dazu beigetragen. Es war eine Zeit, in der die ganze
Welt sich vor massiver Vernichtung durch den kalten Krieg zwischen sich mächtig
behaupteten Nationen fürchtete und weltweit Sorge und Angst verbreitet wurde.
Während der Zeit Jesu war in Palästina eine Zeit
der großen Unruhe, mit Unsicherheit und Krieg. Nach dem blutigen Krieg und der
Enthauptung des Machabäerkönigs Antigono in Jerusalem 37 v. Christus hatten die
Römer die Eroberung Palästinas vollendet und die römischen Herrscher begannen
in Palästina zu regieren. Die Hinrichtung von Johannes der Täufer durch Herodes
Antipas und der Kindermord durch Herodes der Große nach der Geburt Jesu
bezeugen die Unruhe und die Angst der Menschen. In einer Zeit der Unruhe, mit
Krieg, Hass und blutiger Auseinandersetzung verkündete der Engel in Bethlehem:
„Verherrlicht ist Gott in der Höhe,
und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.“
Libyen, Syrien, Afghanistan, Irak und in anderen Gegenden der Welt konfrontiert
werden oder wenn wir an die Ängste der Menschen vor Krieg, Terrorismus,
Unsicherheit und an damit verbundene Konflikte denken, sind die Worte von
Martin Luther King auch heute aktuell. „Wir haben weder Frieden in uns, noch um
uns. Unsere Welt ist krank an Krieg.“
verbreitet und die Menschen glauben es und halten es für wahr. Einzelne und
ganze Gruppen verfolgen ihre eigenen Interessen und Ziele und diese Interessen
und Ziele sind für diese Menschen die Wahrheit und alles
was
dazu dient ist für sie gerecht.
erschreckende Tatsache bewusst: Uns mangelt es oft an Freude, uns mangelt es an
Frieden.
den Menschen, damals während der Zeit Jesu und heute, sondern es gibt Krieg und
Unruhe im eigenen Inneren selber, bei Menschen damals wie heute. Die innere
Unruhe bewegte Herodes der Große damals bei der Geburt Jesu, alle Kinder unter
zwei Jahren in seinem Land zu töten, darunter tötete er sogar acht seiner
eigenen Kinder. Die innere Unruhe der Menschen heute stiften Gewalt, Terror,
Spaltung und Hass.
Krieg zwischen Ländern oder Völkern.
und zum inneren Frieden zu führen, anstatt sie zu massiven Bewegungen und
Meinungsbildung einzuladen. Die heutigen Kommunikationsmittel konzentrieren
sich auf Meinungsbildung, ohne daran zu denken, dass manchmal
dadurch die innere Ruhe der Menschen zerstört wird. Die Zerstörung der inneren
Ruhe und des inneren Friedens der Menschen kann unvorstellbare Konsequenzen
verursachen. In eine Zeit der Unruhe und Friedlosigkeit, verkündet Weihnachten
die Botschaft der Liebe, Hoffnung und Geborgenheit.
„Fürchtet
euch nicht,
denn ich verkünde euch eine große Freude,
die dem ganzen Volk zuteil werden soll:
Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren;
er ist der Messias, der Herr.“
Person bestimmt, sondern gilt für die ganze Welt. Diese Freude wurde verkündet
durch den Engel, die Hirten haben es weiter erzählt und diese Verkündigung
wurde weiter gegeben bis auf den heutigen Tag. Deshalb gibt es heute nicht nur
in Palästina sondern in der ganzen Welt Christen. Verkündigung der Freude und
Verkündigung des Friedens durch die Menschen, die diese Freude und diesen
Frieden erlebt haben sind die weihnachtliche, christliche Botschaft in einer
Welt, die sich nach Frieden und Freude sehnt.
mit sich kämpfen um Frieden, Freude und Sicherheit mit sich zu schaffen. Die
Ursachen für die innere Unruhe sind sehr unterschiedlich. Konflikte und
Trennung in der Beziehung, Erfolglosigkeit im Beruf oder Studium, eigene
Krankheit oder Krankheit von Partner oder Kinder, Enttäuschung mit sich oder
mit den Anderen.
sogar nicht verkünden, ohne eigenen inneren Frieden und innere Freude. Auf der
Suche nach Frieden und Freude gehen Menschen oft in eine falsche Richtung. Bis
sie erkennen, dass sie sich auf der Suche nach Frieden und Freude verlaufen
haben, ist es manchmal zu spät für eine Umkehr.
Jesu den Frieden und Freude erfahren haben und in Jesu die Antwort auf Fragen
gefunden haben, übernehmen wir die Aufgabe diese Freude weiter zu verkünden.
Jesus Christus ist für uns der Mensch gewordene Gott. Der Glaube an ihn und die
Verbreitung seiner Botschaft stiften uns große Freude und inneren Frieden, die
eine Grundvoraussetzung für den Weltfrieden und für die Freude aller Völker
sein wird.
Hoffnungsträger in die Welt kam. Wir glauben an Gott und vertrauen ihm, der uns
den letztendlichen Halt gibt. Wir erleben ihn in der Eucharistiefeier. Er kommt
zu uns nicht als Gedächtnis durch die weihnachtliche Geburtstagsfeier, sondern
als lebendiges Brot. Er wird uns die innere Ruhe und den inneren Frieden
schenken.
4. Advent
3. Advent 2011/Patrozinium Maria Immaculata
2. advent 2011
1. advent 2011
Christkönigssonntag
Weltmissionsonntag 2011
Gib dem Kaiser, was dem Kaiser gehört
29. Sonntag im Jahreskreis
Mt. 22, 15-21
Predigt
Vor zwei Wochen hat ein Krankenhauspfarrer in München mich angerufen und sagte mir, dass ein Bürger aus Harlaching aus unserem Gemeindegebiet im Krankenhaus sterbenskrank liege und er wünsche, dass ich ihn beerdige. Diese Person glaube an Gott, aber aus kirchensteuerlichen Gründen sei er vor einigen Jahren aus der Kirche ausgetreten. Ich sagte dem Krankenhauspfarrer, dass der Schwerkranke wieder in die Kirche eintreten kann, da er kurz vor seinem Tod keine Steuer mehr zahlen müsse. Nachdem der Pfarrer mit dem Kranken gesprochen hatte, berichtete er mir, dass der Kranke nicht in die Kirche eintreten möchte, weil er aus steuerlichen Gründen ausgetreten sei und deswegen möchte er aus dem Grund seines Sterbens nicht wiedereintreten; ein Wiedereintritt wäre für ihn unehrlich, aber er wünsche trotzdem eine kirchliche Beerdigung. In dieser Situation wurde mir bewusst, dass ich weder ein Ja noch ein Nein sagen konnte, weil ich mich mit beiden Antworten unbeliebt machen würde und gegen mich Vorwürfe kommen könnten. Jesus wurde oft mit ähnlichen Fragen konfrontiert. Jesus wusste, wie und mit welchen Argumenten er bei solchen Fragen reagieren musste. Um so eine Frage geht es heute im Evangelium. Sag uns also:Ist es nach deiner Meinung erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht?
Heute fragt niemand, ob er dem Staat Steuern zu zahlen hat oder nicht, weil der Staat uns keine Chance gibt, selber darüber zu entscheiden, sondern die Steuern kassiert. Aber viele Christen fragen sich heute, ob sie der Kirche Steuern zahlen sollen oder nicht. Falls wir Jesus diese Frage stellen würden, wäre die Antwort Jesu die gleiche. „So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört und Gott, was Gott gehört!“Weder mit einem Ja noch mit einem Nein können wir solche Fragen beantworten. So lange die Kirche kulturelle, gesellschaftliche, soziale und Denkmal pflegende Aufgaben zu tätigen hat, ist es die Verantwortung von uns allen dafür einiges beizutragen. Ohne unsere finanzielle Unterstützung kann die Kirche diese Aufgaben nicht erledigen. Eine strenge Trennung von Kirche und Staat ist 100% nicht möglich, weil die Kirche und der Staat sich für das Wohlwollen der Menschen einsetzen. Wo der Staat seine Aufgaben nicht leistet, unterstützt die Kirche oder eine religiöse Gemeinschaft und auch umgekehrt. Wir brauchen beides, die Kirche und den Staat. Deswegen hat Jesus recht, wenn er sagt, gebt dem Kaiser was dem Kaiser gehört und Gott was Gott gehört.g im Jahreskreis
Einladungen
27. Sonntag im jahreskreis
Mt. 21,33-44
Einleitung
Wir sind gekommen um Gott zu begegnen und ihn zu
erfahren. Er ist in uns und bei uns. Ihn rufen wir im Kyrie.
Predigt
Liebe Gemeinde!
Wenn wir zu einer Geburtstagsfeier Gäste einladen
würden und die ganze Vorbereitung getroffen hätten und dann am Ende erfahren
müssten, dass die Gäste kein Interesse haben zur Feier zu kommen, wären wir
bestimmt sehr enttäuscht. Vielleicht haben sie solche Erfahrung noch nie
erlebt.
Als ich einmal einer Einladung zu einer
Geburtstagsfeier folgte, sagte die Gastgeberin, sie freue sich, da mit mir nun
zwei Gäste gekommen seien, im Gegensatz zum vorherigen Jahr, in dem keiner
ihrer Einladung gefolgt sei. Diese Aussage war für mich sehr erschreckend, weil
die Ablehnung zu einer Einladung ohne entsprechende Gründe, eine falsche
Einschätzung des Gastgebers über seine Freunde und Bekannten voraussetzt und
mangelndes Vertrauen und Freundschaft erkennen lässt. Mehrmals solche Ablehnung
zu erfahren ist wirklich erschreckend und deprimierend.
Ähnlich ist es mit dem König im heutigen
Evangelium. Seine Gäste lehnen die Einladung ab. Nicht nur das. Sie töteten
sogar die Diener des Königs, die die Gäste an die Einladung erinnerten und
wiederholt auf die freundliche Einladung hinwiesen. Der König hatte seine Gäste
falsch eingeschätzt.
Falls der König im Gleichnis für Gott und für
Christus steht und die Einladung zur Hochzeit des Sohnes für die Menschen
gedacht war, ist die Frage ob Gott die Menschen falsch einschätzt; ist Gott
allwissend, dann müsste er das Verhalten der Menschen im voraus wissen. Auch
wir machen immer wieder die Erfahrung, dass Menschen manchmal unberechenbar
reagieren und solche Reaktionen der Menschen uns enttäuschen. Die Frage ist, ob
die Reaktionen der Menschen auch für Gott unberechenbar sind. Nach unserem
Glauben hat Gott uns Menschen einen freien Willen gegeben. Auf Grund des freien
Willens der Menschen ist das Geschehen im menschlichen Leben nicht im Voraus
bestimmt, sondern wird von dem freien Willen der Menschen mitbestimmt. Deswegen
ist nicht Gott verantwortlich für gute und schlechte Erfahrungen im
Zusammenleben und Handeln der Menschen, sondern wir Menschen selber.
Jesus erzählt dieses Gleichnis im Kontext seiner
wiederholten Erfahrung der Ablehnung von Hohepriestern und Ältesten des Volkes
und äußert dadurch seine Enttäuschung. Durch die Erzählung vom Zorn des Königs,
der die Leute töten ließ, die seine Diener misshandelten bekommen wir das Bild
eines strafenden Gottes, das wir heutzutage nicht gerne hören. Aber gleichzeitig
sollen wir nicht vergessen, dass die Botschaft eines liebenden Gottes uns nicht
erlaubt unmoralisch zu handeln, wie die eingeladenen Gäste im Gleichnis, die
die Diener des Königs misshandelten und töteten.
Die Einladung des Königs zur Hochzeit seines Sohnes an alle auf der
Straße zeigt die Botschaft, dass im Reich Gottes alle willkommen sind und
keiner ausgegrenzt ist. Alle sind gleich vor Gott und gleich willkommen. Aber
wir lesen auch im Gleichnis, dass der König denjenigen der kein Hochzeitsgewand
trug, hinaus werfen ließ. Die offene Einladung an alle bedeutet also nicht,
dass wir unwürdig und ohne entsprechende Vorbereitung in das Reich Gottes
gelangen können. Die Strafe des Königs an die Leute die seine Diener
misshandelten und das Rauswerfen des Gastes ohne würdige Vorbereitung
verdeutlichen, dass unser Glaube an einen liebenden Gott von uns ein
entsprechendes Leben erwartet.
Mir ist bei diesem Gleichnis besonders bewusst geworden, dass sogar Gott
und Jesus das Verhalten der Menschen unberechenbar erlebten, weil die Menschen
einen freien Willen haben. Es liegt an uns, wie wir dieses Geschenk unseres
freien Willens nutzen; für Gott oder gegen Gott.
Erntedank 2011
Einleitung:
Liebe Kinder, liebe Gemeinde.
Zum Erntedankgottesdienst möchte ich Euch liebe
Kinder und Sie liebe Gemeinde ganz herzlich begrüßen. Heute feiern wir das
Erntedankfest und wollen damit Gott danken für die Ernte des Jahres. Ich danke
allen, die den Erntealtar so schön gestaltet haben.
Besonders begrüße ich Euch liebe Kindergartenkinder
und Eure Eltern und Angehörige, ich grüße die Leiterin des Kindergartens Frau
Wehnhardt und alle Mitarbeiterinnen, sowie die ehemaligen Kindergartenkinder
und Mitarbeiterinnen des Kindergartens, die heute gemeinsam mit der Pfarrgemeinde
das Jubiläum, 10 Jahre Neubau des Kindergartens feiern. Dem Architekt des
Kindergartens und allen die den Neubau eingeleitet und beim Bau mitgewirkt
haben, sowie allen Anwesenden sage ich ein herzliches Willkommen zu dieser Messefeier
hier im Gotteshaus und zum anschließenden Empfang.
Im heutigen Gottesdienst begrüßen wir besonders
unseren neuen Pfarrvikar P. Andreas, der seit Anfang September in der Seelsorge
im Pfarrverband mitwirkt. Am Ende des Gottesdienstes haben sie die Gelegenheit
für die persönliche Begegnung und Gespräche mit ihm.
Wir beginnen den Gottesdienst mit einem Lied der
Kindergartenkinder.
Predigt
Heute feiern wir das Erntedankfest. Wir danken Gott
für die Ernte des Jahres. Viele Früchte, Obst und Erntegaben haben wir zum
Altar gebracht und dadurch drücken wir unsere Freude und Dank gegenüber Gott
aus, der uns durch die Schöpfung eine schöne Welt und alles darin geschenkt
hat. Die Sonne, Wind, Licht und Feuer sind Geschenke Gottes, die Gott
geschaffen hat und Gott gehören. Auch das Wasser, Meer und Erde, Gebirge und
Täler hat Gott geschaffen, alles trägt zur Schönheit und Vielfältigkeit der
Natur bei, die wir gerne anschauen und genießen. Pflanzen und Blumen, Obst und
Gemüse, die verschiedenen Getreide, die Weintrauben, die vielen Arten von
Bäumen und Baumfrüchten, die unter und auf der Erde wachsenden Nahrungsmittel
hat Gott uns Menschen geschenkt. Verschiedene Arten von Tieren und Vögel,
Fische und andere Meerestiere, Bienen und alle Arten Lebewesen sind Gottes
Geschöpfe, die für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Erde von Gott
geschaffen wurden und sie dafür viel beitragen. Gott möchte, dass wir
sorgfältig und umsichtig mit den Gaben seiner Schöpfung umgehen. Für die vielen
schönen Dinge in der Natur, für alles was Gott hat wachsen lassen und was wir
ernten und kaufen können, wollen wir ihm heute danken.
Wir leben in einer Zeit, in der Natur, Umwelt und die Gesundheit von
Lebewesen egal ob bei Menschen oder bei Tieren, Pflanzen oder Fischen oft
missachtet werden. Umweltverschmutzung, Einsatz von Pestiziden, Ölkatastrophen,
Atomenergiekraftwerke und ihre Probleme oder der Mangel an Achtung für den
Schutz des Lebens und der Natur sind Beweise dafür.
Eintritt in das Reich Gottes
26. Sonntag im Jahreskreis
Mt. 21,28-31
Predigt
Jesus hat immer wieder durch Gleichnisse gelehrt. In allen seinen
Gleichnissen sind Jesus selber, Gott und seine Zuhörer die Charaktere. Im
heutigen Gleichnis steht der Vater der beiden Söhne für Gott und für Jesus
selber und die beiden Söhne stehen für seine Zuhörer die Hohepriester und
Ältesten des Volkes und für die Zöllner und die sogenannten Sünder, die oft die
Zuhörer Jesu waren. Die Hohepriester und die Ältesten des Volkes hat Jesus
nicht immer als seine Zuhörer gehabt. Die Mehrheit seiner Zuhörer waren die
Armen, die Fischer, die Frauen und sogar die Sünder. Die Gründe dafür waren,
dass erstens die Mehrheit der Bevölkerung zu diesen Gruppen gehörten und
zweitens wie Jesus selber sagte, nicht die gesunden, sondern die Kranken
brauchen die Ärzte und deshalb hat diese unterdrückte Bevölkerung mit Hoffnung
auf Jesus geschaut und in ihm Trost und Zuversicht gesehen. Durch dieses
Gleichnis von zwei Söhnen redet Jesus zu den Hohepriestern und Ältesten des
Volkes, dass sie vor den Augen Gottes schlechter sind als die Armen und
Zöllner, als Dirnen, Kranke und Sünder.
Am Ende des Gleichnisses sagt Jesus den Hohepriestern und den Ältesten,
dass die Zöllner und die Dirnen eher in das Reich Gottes gelangen als die
Hohepriester und die Ältesten. Jesus redet ihnen direkt ins Gesicht mit
Vorwürfen und Anschuldigungen. Die Hohepriester und die Ältesten des Volkes
haben darauf bestimmt erschrocken und verärgert reagiert. Diese Art des Redens
Jesu wollten sie nicht akzeptieren und dulden und alles tun ihn zu meiden und
sogar ihn möglichst aus der Welt zu schaffen.
Es ist auf der einen Seite mutig, zu sagen, dass die Hochwürden und Führer
des Volkes schlechter und verdammter sind als sogenannte Ausbeuter und
unwürdige Dirnen. Auf der anderen Seite war es Tatsache, dass die damaligen
Führer des Volkes die Menschen ausbeuteten und alles taten, um selber viel zu
profitieren. Die Führung des Volkes geschah nicht um den Menschen zu dienen und
denen zu helfen, sondern nur damit man selber viel Macht hatte und in Reichtum
leben konnte. Es war ähnlich wie manche Staatsregierende und führenden
Politiker heute in mehreren Ländern ihr Amt und das Vermögen des Staates für
ihr eigenes Interesse und den eigenen Profit ausnutzen und die Bevölkerung
ausbeuten. Wir sehen es in Ägypten, Libyen und in anderen Ländern. Diese
Ungerechtigkeit erfahren wir auch in der Art der Behandlung mancher Firmen und einiger
Mediengesellschaften mit ihren Mitarbeitern. Aus Angst werden die meisten vom
Unrecht Betroffenen nicht wagen, etwas gegen solche führenden Menschen zu reden
und viele werden Anhänger unter ihrem Schutz um wenigstens die notwendigsten
Mittel zu verdienen. Weil Jesus für Gott und für die Menschen lebt und auf
alles, um Gottes Willen zu erfüllen verzichtet hat, scheut er sich nicht gegen
diese Ungerechtigkeit und Scheinheiligkeit zu reden und die Hohepriester und
Ältesten hinzuweisen, dass sie eventuell das Himmelreich nicht sehen werden;
gegenüber den Zöllnern und Dirnen die vor ihren Augen die Ausgestoßenen und die
Unwürdigen waren.
In diesem Abschnitt zeigt Jesus Johannes den Täufer als Wegweiser und
die Zöllner und Dirnen, die auf ihn gehört haben, als diejenigen die in das
Reich Gottes gelangen werden. Johannes den Täufer hatten sie enthauptet und
geglaubt, dass sie dadurch einen Gegner weniger haben. Aber Jesus bestätigt die
Botschaft und das Wirken von Johannes des Täufers und sagt, dass die Hohepriester
und die Ältesten falsch handeln und eingestellt sind.
Diese Botschaft des heutigen Evangeliums ist gerichtet an jene, die sich
selber als besser als die Anderen fühlen und behaupten besser zu sein und die
ihre Nachbarn oder Mitmenschen ungerecht verurteilen und die Armen und die
wenig Einfluss habenden Menschen ausbeuten. Die Sicht Gottes ist wesentlich
anders als die Sicht der Menschen. Die Hohepriester und die Ältesten waren vor
den Augen der Menschen die Gerechten. Jesus stellt die Hohepriester und die
Ältesten als die schlechteren und Zöllner und Dirnen als vergleichsweise
bessere Menschen hin. Dadurch sagt Jesus, dass das Urteil Gottes das Gegenteil
des Urteils des Menschen sein kann. Das lehrt uns wiederum, dass wir mit Demut
und Achtung mit Gott und mit Menschen umgehen sollen. Im Gleichnis ist es der
Sohn der den Wunsch des Vaters zu erfüllen versprochen hat, er zeigte sich
gegenüber dem Vater gehorsam, lieb und nett, aber er war unehrlich und er
versuchte dadurch dem Vater zu schmeicheln, was Jesus mit dem Verhalten der
Hohepriester und den Ältesten vergleicht. Der Sohn, der dem Vater widersprochen
hat, und später den Willen des Vaters erfüllt hat, vergleicht Jesus mit den
Zöllnern und Dirnen, die vor den Augen der Menschen gegen die Gesetze der
Menschheit zu leben scheinen, aber wenn sie überzeugt sind, sind sie bereit
ehrlich und wahrhaftig dem Ruf Gottes zu folgen. In das Reich Gottes gelangen
solche ehrlichen und offenen Menschen, egal ob sie im Leben viel falsch gemacht
haben oder als Falsche und Unwürdige kategorisiert worden sind. Sie haben eine
bessere Chance als die Scheinheiligen. Jesus lädt uns ein offen und ehrlich zu
sein im Umgang miteinander und nicht zu behaupten besser und gewissenhafter zu
sein als Andere. Amen
Arbeit im Weinberg
25. Sonntag im Jahreskreis
Mt. 20, 1-16
Einleitung:
Religion schadet dem Denken, hieß es damals in der
DDR. Religion schadet dem Leben heißt es heute, so sagte der Erfurter Bischof
Joachim Wanke gestern in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Am
nächsten Donnerstag kommt Papst Benedikt der XVI. nach Deutschland zu seinem
dritten Heimatbesuch als Papst. Diese Deutschlandvisite des Papstes ist ein
Staatsbesuch, so beginnt sein Reiseprogramm in Berlin, wo er u. a. eine Rede im
Bundestag hält. Weitere Stationen der Reise mit innerkirchlichen, ökumenischen
und politischen Begegnungen und Themen sind am Freitag Erfurt in Thüringen, es
ist übrigens erstmals nach dem Fall der Mauer, dass ein Papst die ehemalige DDR
besucht. Samstagabend und Sonntag ist der Papst zu Gast in Freiburg, wo auch
der Abschlussgottesdienst stattfindet. In den letzten 20 Jahren haben die
katholische und die evangelische Kirchen zusammen 8 Millionen ihrer Mitglieder
verloren. Trotzdem sind die christlichen Werte für Deutschland für alle
Menschen bedeutend. Für die Menschen sind aber auch Gott und die Religion
wichtig. Der Besuch des Papstes könnte uns Anlass geben, neue Wege zu gehen, um
die Menschen zu Christus zu führen. Zum Gottesdienst am 25. Sonntag des Jahreskreises
begrüße ich Sie herzlich. In Jesus Christus ist unser Weg, unser Leben und die
Wahrheit. Ihn rufen wir im Kyrie.
Predigt
Damals war es in Palästina
üblich, dass die Tagelöhner auf dem Markt standen und die Gutsbesitzer sie für
die Arbeit holten, je nachdem wie viele Arbeiter die Gutsbesitzer brauchten.
Einige haben auf diese Art und Weise fast jeden Tag eine Arbeit gefunden. Es
gab damals Arbeiter, die an manchen Tagen keine Arbeit fanden und es gab sogar
welche, die mehrere Tage nacheinander auf eine Arbeit warteten. Ein Tag ohne
Arbeit war für sie ein Tag ohne Abendbrot. Jeden Tag mussten sie Arbeit finden
und jeden Abend ihren Lohn für die geleistete Arbeit, damit sie ihre Familie
ernähren konnten. Diese Art gibt es heute noch in einigen Ländern der Welt. Als
Kind habe ich selber in meiner Heimat viele Tagelöhner erlebt, auch bei meinen
Eltern und es gibt dort auch heute noch viele Tagelöhner. Sie helfen bei der
Arbeit im Garten oder auf dem Feld, entweder mit drei Mahlzeiten und Getränken
oder ohne Mahlzeiten. Die Arbeit der Tagelöhner ohne Mahlzeiten war etwas
teurer; aber für die Arbeitgeber immer noch billiger, weil die Tagelöhner als
Ausgleich für ihre Mahlzeiten nicht so viel Geld verlangt haben, wie es für
drei Mahlzeiten gekostet hätte. Trotzdem haben viele Arbeitgeber damals in
meiner Heimat die Tagelöhner mit Mahlzeiten bestellt, weil mit einer guten
Verpflegung die Arbeiter eine bessere Arbeit leisteten und wenn der Lohn ohne
Verpflegung war, haben sie das Geld für die Familie und Kinder zu sparen
versucht, ohne selber ein gutes Essen zu haben, was wiederum ihre
Arbeitsleistung minderte. Um in der Hitze auf dem Feld arbeiten zu können,
müssen die Arbeiter auch gut essen.
In der Geschichte des
heutigen Evangeliums gab es einige Tagelöhner, die sogar in der elften Stunde,
nämlich eine Stunde vor dem Feierabend noch keine Arbeit gefunden hatten. Sie
haben auf dem Marktplatz hoffend auf den Ruf zur Arbeit gewartet. Sie haben
gehofft, dass sie sogar in der letzten Stunde etwas finden würden um mit dem
Lohn einer Stunde das Abendessen für die Kinder kaufen zu können. Der Gutsherr
ist fünfmal auf den Marktplatz gegangen, in der ersten, dritten, sechsten,
neunten und in der elften Stunde. Jedes Mal hat er Arbeiter gefunden, die ohne
Arbeit am Marktplatz standen.
Auf seine Frage in der
elften Stunde, warum sie nicht arbeiteten, geben sie zur Antwort: "Niemand
hat uns angeworben" (Mt 20,7).
Nur mit denen die er am
Morgen zur Arbeit geholt hat, hat er einen Tagelohn von einem Denar vereinbart,
umgerechnet 35 Cent. Diejenigen, die in späteren Stunden zur Arbeit geholt
wurden, haben selbstverständlich keinen ganzen Tagelohn erwartet. In den
späteren Stunden war es ihnen wichtig, überhaupt zur Arbeit geholt zu werden
und sie hätten auch für einen sehr geringeren Lohn gearbeitet. Alle diese
Tagelöhner hat er zur Arbeit in seinen Weinberg geschickt und zum Feierabend
hat er jedem den gleichen Lohn gegeben, den er denjenigen versprochen hatte,
die von morgens bis abends in seinem Weinberg in der Hitze des ganzen Tages
arbeiteten. Da begannen die Konflikte, weil einige Arbeiter es ungerecht
fanden, dass der Gutsherr allen den gleichen Lohn gab. Falls sie es früher
gewusst hätten, wären sie vielleicht nur in der letzten Stunde zum Marktplatz
gegangen um auf Arbeit zu warten. Das bedeutet, diese Menschen arbeiten nur für
das Geld; alle anderen Dinge sind für sie unwichtig. Sie wollen sich nicht
anstrengen und sich einsetzen, wenn sie auch mit wenig Arbeit ihr Geld
verdienen können. Aber Geld ist nur eine Seite. Arbeit zu haben und arbeiten zu
können und durch die Arbeit etwas für die Menschheit leisten zu wollen und zu
können ist eine wichtige Seite des menschlichen Lebens. Das könnten uns viele
Arbeitslose auch in Deutschland bestätigen.Viele von ihnen leiden unter dem
Gefühl, dass sie nutzlos sind und sozial ausgegrenzt. Menschen die nur für das
Geld arbeiten, sind auch oft nicht zufrieden und glücklich, weil sie das Leben
nicht genießen können und den anderen nichts gönnen. Es stimmt, dass
Vereinbarungen, die Leistung der Arbeit und Absprachen eingehalten werden
müssen. Die Antwort des Gutsherrn zu denen, die Kritik an seinem Handeln
äußern, ist das Schlüsselwort dieser Geschichte.
Er sagte zu einem von
ihnen:
„Mein Freund, dir geschieht
kein Unrecht.
Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart?
Nimm dein Geld und geh!
Ich will dem letzten ebenso viel geben wie dir.
Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will?“
Die Botschaft dieses
Evangeliums ist die Großzügigkeit Gottes. Gott ist der Vater von allen, der
gegenüber allen seinen Kindern großzügig ist; zu den Großen und den Kleinen,
denen die eine große Chance bekamen und denen die keine Chance im Leben haben;
zu den Hochbegabten und zu den weniger Begabten; zu den Intelligentesten und zu
den geistig Behinderten. Wir sollten nicht gegen die Großzügigkeit Gottes
murren, sondern dürfen mit der Gewissheit leben, dass Gott gegenüber uns allen
sehr liebevoll und großzügig sein wird. Wir dürfen dankbar sein, weil Gott uns
gnädig ist; wir kommen zur Kirche, weil wir dem gütigen Gott danken wollen.
Seine Großzügigkeit preisen wir.
Die Barmherzigkeit Gottes
24. Sonntag im Jahreskreis
Mt. 18, 21-35
Predigt
Die Frage des Petrus, wie oft
er einem Schuldigen vergeben soll, beantwortet Petrus selber mit der zweiten
Frage, ob er sieben Mal vergeben soll. Petrus scheint großzügig zu sein mit
seinem Angebot sieben Mal vergeben zu wollen. Die Sieben ist eine heilige Zahl.
Die Zahl sieben zeigt eine Vollkommenheit. Außerdem ist es nicht leicht, sieben
Mal zu vergeben, weil es schon schwierig genug ist Jemandem nur ein- oder zwei
Mal zu vergeben. Aber Petrus schlägt vor, sieben Mal zu vergeben, was
vielleicht für viele von uns kaum vorstellbar ist. Ein Freund hat mir einmal
gesagt, einmal vergibt er; manchmal auch ein zweites Mal, aber mit dem dritten
Mal ist es für ihn aus. Dann will er mit dem Betroffenen keinen Kontakt mehr
haben. Ich bin sicher, viele von uns finden es großzügig, wenn unsere Nachbarn
oder Bekannten bei Unrecht und Streitigkeiten ein bis zwei Mal bereit sind, zu
vergeben.
Aber Jesus sagt
siebenundsiebzig Mal zu vergeben. Das bedeutet: wir sollen unbegrenzt unseren
Schuldigen vergeben. Die unbegrenzte Vergebung ist unvorstellbar für die
Menschen, weil kaum jemand es praktiziert. Man kann fragen, ob es denkbar ist,
unbegrenzt zu vergeben oder ob die Aussage etwa übertrieben ist oder wir
überhaupt immer vergeben sollen. D.h. vergeben und mehrmals wieder vergeben; so
geht es nicht mehr weiter, sagen wir dann bestimmt.
Das Gleichnis im Evangelium
zeigt auch einen großen Unterschied in der Einstellung zwischen dem König und
seinen Dienern. Zehntausend Talente die einer der Diener dem König schuldig
war, sind umgerechnet 21 Millionen Euro gewesen und 100 Denare die einer dem
Diener schuldig war, sind umgerechnet 35 Euro. Ein Diener der zehntausend
Talente schuldig war, empfing Erbarmen von seinem Herrn; aber dann traf dieser
einen Diener der ihm 100 Denare schuldig war, ihn hat er gestraft. Wie wir im
Evangelium lesen, findet Jeder das Benehmen vom Diener unmöglich und nicht zu
dulden. Durch dieses Gleichnis weist der Evangelist auf die Pflicht der
Christen, einander zu vergeben. Die Anweisung war für die Christen der ersten
Jahrhunderte notwendig.
Es gab oft
Meinungsunterschiede in mehreren Ebenen, Streit, Unzufriedenheit, obwohl wir
über die Gemeinschaft lesen, dass sie ein Herz und eine Seele waren. Bestimmt
waren sie ein Herz und eine Seele, wenn es um ihre christliche Gemeinschaft und
den Glauben an Jesus ging, dafür waren sie sogar bereit, ihr Leben hinzugeben.
Aber innerhalb der Gemeinschaft gab es oft menschliche Neigungen,
unterschiedliche Interessengruppen und sogar persönliche Interessen, was
eigentlich auch verständlich ist. Das Gleichnis im heutigen Evangelium zeigt
uns ein praktisches Beispiel des Gebetes Jesu, das wir in jedem Gottesdienst im
"Vater unser" beten, in dem wir sagen: vergib uns unsere Schuld, wie
auch wir unseren Schuldigern vergeben. Das Gleichnis zeigt nicht auf die
unbarmherzigen Gläubigen, unbarmherzige Christen, die immer auf die Schuld der
Anderen hinweisen, nie auf sich schauen und selber prüfen, was für Schulden sie
selber haben und wie sie auf die Großzügigkeit der Anderen angewiesen sind.
Vielmehr richtet dieses
Gleichnis den Blick auf die große Barmherzigkeit und die große Liebe Gottes,
die wir immer erhoffen und erfahren dürfen. Durch das Gleichnis sind wir
eingeladen, viel mehr an Gott zu denken, an die Großzügigkeit Gottes, an das
große Erbarmen Gottes, an die große Liebe Gottes. Der König des Gleichnisses,
der zehntausend Talente umgerechnet 21 Millionen Euro erlassen hat, steht für
Gott, der sich der Menschen unbegrenzt erbarmt und unbegrenzt seine
Unterstützung und Liebe anbietet. Die Anweisung Jesu an Petrus,
siebenundsiebzig Mal zu vergeben, nämlich unbegrenzt zu vergeben, zeigt was
Gott gegenüber uns Menschen tut, nämlich er vergibt uns unbegrenzt. In allen
Gleichnissen Jesu ist der Hauptdarsteller Jesus selber und Gott, der Vater. Im
heutigen Gleichnis ist der Hauptdarsteller der König, der seinem Diener
zehntausend Talente erlässt, der für Gott der Vater steht.
Es ist menschlich, dass wir in
allem erst an uns denken und nach unseren Maßstäben zu richten versuchen. Jeder
wird versuchen die Anderen zu richten, nach seinem Wissen, seinen Fähigkeiten,
seinen Erfahrungen. Heute lädt Jesus uns ein, weniger an uns zu denken, sondern
an Gott. Er lädt uns ein, zu versuchen zu erfahren, wie barmherzig Gott ist,
wie er seine Kinder liebt, wie wir ihm vertrauen können, wie großzügig Gott uns
helfen kann. Der Gedanke, mehr an Gott zu denken als an uns selber, könnte uns
helfen, glücklicher und zufriedener zu leben und sich immer wieder gegenüber
Gott und den Mitmenschen dankbar zu zeigen.
Herzen werden mitgerissen." Jean-Marie Vianney, besser
bekannt als der „Heilige Pfarrer von Ars".